Versand und Zahlung

Versandkosten bei Lieferung innerhalb von Deutschland
nur 5,90 € - ab 50 € versandkostenfrei.

mit Kreditkarte bezahlen
Sofortueberweisung
Paypal
Versichert einkaufen
Kundenbewertungen von ISS - Schneidwaren aus Solingen einsehen
ISS ist Mitglied bei Trusted Shops
Ihr Einkauf ist versichert!
Schleifservice

Der perfekte Schliff für ihre Schere, ermöglicht durch modernste Schleiftechnik.

Schleifservice

Ob Pointern, Slicen oder Konturen schneiden ... Sie werden begeistert sein. [mehr]

über Messer

Montage, Abziehen und Beschichten

Einer der letzten Arbeitsgänge ist die Anbringung der Griffelemente - sofern sie nicht wie bei geschmiedeten Scheren bereits vorhanden sind -, d.h. die Montage. Lange Messer und Taschenmesser werden gereidet. Je präziser die Einzelteile gefertigt sind, desto einfacher kann die Montage erfolgen. Dieses gilt auch bereits für viele Haushalt- und Berufsmesser, die heute schon fast automatisch gereidet werden, während etwa bei Qualitätsmessern nach wie vor nicht auf hochwertigen Schalen und Heftmaterial verzichtet werden kann.

Vor der besonders gründlichen Endkontrolle wird bei Messern und Scheren die Schneide abgezogen, d.h. die Schneidware erhält ihre Funktionsfähigkeit. Das Abziehen erfolgt traditionell auf einem Stein. Die Schneide ist der wichtigste und funktionsentscheidende Teil einer Schneidware, je nach gewünschter Funktion wird sie unterschiedlich gestaltet.

Schneidfähigkeit und Schneidhaltigkeit sind die entscheidenden Merkmale zur Beurteilung der Schneidleistung und damit auch der Qualität der Schneidware.

Im Schneidwarenbereich hat es je nach Einsatzzweck im Haushalt, im gewerblichen Bereich sowie im Freizeitsektor immer wieder Neuentwicklungen bei Messern und Scheren aller Art sowie bei schneidenden Küchenwerkzeugen gegeben. Nicht zuletzt aus Hygienegründen hat sich die Produktion von Schneidwaren aller Art aus rostfreien Stahl etwa 1970 ebenfalls durchgesetzt; dies gilt für Haushaltmesser und Berufsmesser, für sämtliche Freizeitmesser (Taschen-, Jagd- und Sportmesser) und seit den 80er Jahren auch für den Großteil der in Solingen gefertigten  Manikürscheren. Alle Küchenwerkzeuge und Geräte werden seit dem sie auf dem Markt sind fast ausschließlich in der Edelstahl-Ausführung angeboten.

Meistens für Spezialeinsatzzwecke und somit letztlich als Nischenprodukt werden seit Mitte der 80er Jahre auch Schneidwaren mit Klingen aus technischem Keramik hergestellt . Im Scherenbereich werden in erster Linie Haarscheren mit Keramikklingen angeboten, im Messerbereich sind es einige ausgewählte Küchenmesser für den gehobenen Bedarf. Keramikklingen sind zwar spröde und damit sehr empfindlich gegen Seitendruck und / oder Aufprall auf harten Medien , doch andererseits extrem hart, permanent scharf, absolut rostfrei, antimagnetisch und haben nur ein geringes Gewicht.

Vor allem im Bereich der gehobenen Konsumgüter hat die Bedeutung der Oberflächentechnik in den letzten Jahren ständig zugenommen. In der Schneidwarenindustrie (insbesondere bei Scheren und Manikürinstrumenten) ist traditionell aus Korrosionsschutz und dekorativen Gründen eine galvanische Oberflächenbearbeitung (z.B. Vernickelung, Vergoldung) gang und gäbe. In jüngerer Zeit experimentieren Teile der Branche aber auch mit modernen Beschichtungsmethoden (z.B. Ionenplattieren) und verwenden Hartstoffverbindungen wie Titannitrid; diese Beschichtungen verbessern nach Aussagen der Anbieter die Funktionsfähigkeit von Rasierklingen ebenso wie die Klingen von Berufsmessern bzw. technischen Klingen, die in vielen Industriezweigen zum Einsatz kommen. Hartstoffbeschichtete Schneidwaren sind chemisch beständig gegenüber fast allen korrosiven Medien. Auch zeichnet die Dünnschichten eine hervorragende Abriebbeständigkeit bedingt durch die große Härte aus; dadurch verlieren entsprechend beschichtete Teile auch nach längerem Gebrauch nicht ihren hohen Glanz. Diese Eigenschaften sind geradezu ideal für dekorative Anwendungen, so dass mittlerweile auch die Hersteller von Essbestecken, Tafelgeräten und Manikürinstrumenten auf die neue Dünnschichttechnologie aufmerksam geworden sind. Einer Verbreitung stehen derzeit noch hohe Fertigungskosten sowie ein mangelnder Informationsstand gegenüber..