Stahltabelle nichtrostende Messerstähle (Stand 4/2001) |
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Welche Auswirkungen haben die Legierungszuschläge auf die Eigenschaften
des Stahls? Chrom (Cr) bewirkt eine gewisse Rostträgheit und erhöht zugleich die Härte und die Zähigkeit. Kobalt (Co) beeinflußt das Verhalten aller anderen Legierungszuschläge und erlaubt eine höhere Härtetemperatur. Kupfer (Cu) ist ein unerwünschtes Element für Messerstähle. Es findet sich nur in ATS-55, der für Messer kaum genutzt wird. Mangan (Mn) bindet überflüssigen Sauerstoff und entgast die Schmelze. Zugleich erhöhen sich Härte und Zähigkeit bei nicht zu hohem Legierungsanteil. Molybdän (Mo) hat das härteste Karbid. Es erhöht Festigkeit, Zähigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Bei hohem Legierungsanteil erhöht sich die Hitzebeständigkeit. Nickel (Ni) erhöht die Rostbeständigkeit. Nickel wird bei härteren Stählen nur gering legiert, weil es die Härtbarkeit negativ beeinflußt. Phosphor (P) ist unerwünscht. Es erhöht zwar die Härte, macht aber den Stahl bei höherem Legierungsanteil brüchig. Silizium (Si) entgast die Schmelze. Bei geringem Anteil verbessern sich Zug- und Druckfestigkeit. Schwefel (S) ist ein unerwünschtes Element. Es wird als Verunreinigung angesehen und oft bei den Analysen nicht erwähnt. Vanadium (V) verbessert vor allen Dingen Zähigkeit und Bruchfestigkeit. Es trägt darüber hinaus zu feinerer Kornbildung bei. Neben den genannten Elementen finden sich in allen Stählen in kleinem Umfang Spurenelemente, die Einfluß auf die Eigenschaften des Stahls haben können. |







