Firmengeschichte
Der
Name Linder lässt sich über Jahrhunderte in den Archiven der Stadt Solingen
verfolgen. Viele Mitglieder der "Meßmacher"-Zunft trugen diesen
Namen. Sie waren Schleifer, Schmiede oder Härter und gaben ihre Kenntnisse
weiter von Generation zu Generation.
Es lässt sich in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts feststellen, dass sich Carl Wilh. Linder als selbständiger Gewerbetreibender mit der Fertigung von Schließmessern mit Hirschhornbeschalung für den Jagdgebrauch befasste. Im Jahre 1908 erreichte der Betrieb einen Geschäftsumfang, der eine Handelsregistereintragung erforderlich machte. Diese Eintragung machte es möglich, dass der Firmenname Carl Linder erhalten blieb.
Im Jahre 1937 erwarb der Messerschmied Paul Rosenkaimer (1899-1985) den Geschäftsbetrieb von der Witwe Carl Linder. Seither wird Firma Linder in der dritten Generation von Familie Rosenkaimer geführt.
Linder®, Linder-Messer® und Rehwappen® sind eingetragene Warenzeichen der Firma Carl Linder Nachf.. Schon die ältesten erhaltenen Unterlagen von Carl Linder zeigen, dass das damalige Fertigungsprogramm die gleiche Warengattung umfasste: Messer mit feststehenden Klingen für Sport, Wandern, Jagd und Tracht.
Natürlich wandelte sich der Markt und damit das Angebot der Firma Linder im Verlaufe der Jahrzehnte. Aber die Basis und der Gegenstand der Geschäftstätigkeit blieb im wesentlichen unverändert. Trachtenmesser (übrigens ein von Firma Linder erstmals angewendeter Begriff für die bayerischen Stilettmesser), Dolche, Fahrtenmesser, Bowiemesser und viele andere Messer für die Verwendung außer Haus werden im eigenen Betrieb hergestellt.
Eine Sonderstellung erreicht Linder im Bereich dieser Messer durch Verwendung von feinsten Werkstoffen und konsequenter Qualitätskontrolle bei der Verarbeitung.








