| zum Thema Rasiermesser | ||
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Traditionelle Rasiermesser -
Made in Solingen.
| Abziehriemen und Ledern Während flache Messer (sog. Stoßmesser) auf sogenannten Stoßriemen (Riemen mit Holzgriff) abgezogen werden, benutzt man für 1/2 oder 1/1 hohle Messer Hängeriemen, z. T. mit Drehknauf zum Aufhängen, aus feinem Rindleder oder dem sehr geschmeidigen Juchtenleder, zum Teil mit Hanfschlauch auf der Rückseite; dieser dient dazu, den Grat in die vom Messer wegweisende Richtung aufzurichten. Die Lederseite kann bei Bedarf mit feiner Schleifpaste (Paste Rot) und zum abschließenden Polieren auf separatem Riemen mit Polierpaste (Paste Schwarz) hauchfein eingerieben und mit dem Handballen eingewalkt werden. Das Ledern erfolgt im flachen Winkel mit aufgelegtem Rücken, der
in Ziehrichtung vom Körper weg weist. Das Messer soll beim Wechseln
über den Rücken gedreht und dann wieder zum Körper hin
abgezogen werden. Ein Richtungswechsel über die Schneide lässt
diese rund (ballig) werden und den Schnitt verlieren, hier hilft nur der
Nachschliff durch einen Fachmann! Mein kürzlich erworbenes Rasiermesser rasiert nicht mehr
ordentlich. Wacker Rasiermesser sind werkseitig zum Gebrauch abgezogen
(Handabzug auf Leder). Wenn Sie im Besitz eines geeigneten Abziehriemens
sind, sollten Sie trotzdem beachten, dass das Rasiermesser nach Gebrauch
zunächst ruhen muss. Nach vorsichtigem Abspülen und Abtrocknen
sollten vor dem nächsten Gebrauch mindestens 24 - 48 Stunden vergehen,
da sich der feine Grat auf der Schneidkante in extremer Zeitdehnung wieder
aufrichtet. Wird das Messer zu früh (und dabei fälschlich durch
Drehen über die Schneide statt über den Rücken) geledert,
reisst dieser für die tiefe Rasur notwendige Grat ab. Zwischen 6
und 15 Rasuren ohne zwischenzeitliches Ledern sind möglich. |







